Zehn Dinge für die ich kein Geld (mehr) ausgebe

Zehn Dinge für die ich kein Geld (mehr) ausgebe

Oktober 1, 2020 0 Von KatjaSchmid

Ein weiser und verantwortungsvoller Umgang mit Geld ist für viele Menschen ein großes Thema. Zu einer Zeit, in der auch Nachhaltigkeit und Minimalismus in aller Munde sind, passt es glaube ich ganz gut, sich darüber Gedanken zu machen, auf welche für viele Menschen selbstverständlichen Dinge man im Alltag verzichten kann und damit sowohl Geld spart, als auch was für die Umwelt tut. Ganz wichtig ist mir beim Thema Geld, dass sich ein Bewußtsein für Fülle und Geld nicht mit Sparsam leben und Minimalismus ausschließt. Für mich geht das beides Hand in Hand!

Im Zuge dessen habe ich mir überlegt, für welche Dinge, die in sehr vielen Haushalten standardmäßig dazugehören, ich schon länger kein Geld mehr ausgebe. Vielleicht fühlt sich auch jemand davon inspiriert, etwas im eigenen Leben zu verändern.

Hier kommt meine Liste:

  1. Haarstylingprodukte – ich verwende schon seit vielen Jahren weder Haarspray, noch -gel oder sonstiges. Vor allem aus dem Grund, weil meine sehr feinen Haare sich auch durch irgendwelche Styling-Produkte nicht in eine andere Form bringen lassen und ich es als unangenehm empfinde, wenn meine Haare verklebt sind. Auch für die Haare und Frisuren meiner Kinder verwende ich keine Styling-Produkte, weil sich mir der Sinn nicht erschließt… Auch mein Mann verwendet keinerlei Haar-Gels oder ähnliches.
  2. Weichspüler – ich habe viele Jahre lang nur gelegentlich einen ökologischen Weichspüler verwendet. Inzwischen verwende ich gar keinen mehr, weil ich glaube, dass man Weichspüler generell tatsächlich nicht braucht. Herkömmliche Weichspüler sind übrigens voll von – aus meiner Sicht – fragwürdigen Inhaltsstoffen und ich persönlich empfinde den Geruch dieser, wie auch vieler herkömmlicher Waschmittel als äußerst unangenehm, was ein zusätzlicher Grund für mich ist, Weichspüler nicht zu benutzen.
  3. Neue CDs oder DVDs, Kinobesuche, etc. – Wir halten es so, dass unsere Kinder sich gerne zum Geburtstag oder Weihnachten eine neue CD wünschen dürfen. Zwischendurch nutzen wir die CDs, die wir schon haben, leihen welche aus der Bibliothek aus, oder nutzen Audible-Hörbücher. Filme schauen wir wenn dann über Amazon Prime. Es klingt vielleicht seltsam, wenn man sagt, dass man nicht ins Kino geht – aber wenn ich ehrlich bin, erscheint es mir völlig überzogen, für einen einfachen Film plus Getränke und Snacks etwa 20 Euro (für EINE Person) auszugeben.
  4. Bestimmte Reinigungsmittel – meine Essentials sind wenige, aber wirksam und oft universell einsetzbar. Ich mag es einfach und funktionell. Putzen gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber wenn ich putze mag ich es, wenn es schnell und gründlich geht.
  5. Kaffee to Go – ich bin keine ständige Kaffee-Trinkerin, weil er mir in größeren Mengen einfach nicht bekommt. Im Normalfall trinke ich ein-zwei Tassen pro Tag mit viel Milch oder Milchersatz. Vor etwa zehn Jahren habe ich mir nahezu täglich einen großen Kaffee to Go bei einer lokalen Kette geholt. Irgendwann habe ich mir mal ausgerechnet, wieviel Geld ich damit im Monat ausgegeben habe…Das waren im Monat fast 100 Euro – nur für Kaffee!!! Dafür hätte ich mir einen Riesen-Vorrat der feinsten Bohnen leisten können, inklusive meinem Lieblings-Mandeldrink oder der besten Bio-Kuhmilch, Vanille-Aroma, usw. Zudem bin ich nicht begeistert von all dem Müll, der durch To-Go-Becher und Deckel produziert wird. Aktuell genieße ich, wie erwähnt, entweder am Vormittag oder am Nachmittag ein bis zwei Tassen Kaffee, zuhause oder wenn ich unterwegs sein sollte, nehme ich mir meinen Kaffee von zuhause mit.
  6. Conditioner – früher hatte ich in meinem Bad mindestens zwei verschiedene Conditioner stehen, dazu noch eine Haar-Maske und ein Kämm-Spray. Seit Jahren nutze ich nichts mehr davon. Warum? Ich habe gemerkt, dass weniger mehr ist und mein Haar, seitdem ich es nur noch mit einem hochwertigen Naturkosmetik-Shampoo wasche, viel gesünder aussieht. Ich habe keine gespaltenen Spitzen mehr und mein Haar ist selbst nach dem Waschen leicht kämmbar. Hier findest Du übrigens meine Lieblingsprodukte. (Ein Kämmspray habe ich für meine Töchter noch im Bad stehen, da eine von ihnen sehr dickes und teilweise schwierig kämmbares Haar hat.)
  7. Zeitschriften – ich war noch nie ein großer Zeitschriften-Leser. Trotzdem habe ich früher mindestens eine Zeitschrift abonniert oder mir wenigstens hin und wieder mal eine an der Tankstelle gekauft. Inzwischen reichen mir – wenn ich überhaupt mal eine Zeitschrift lese! – die kostenfreien Magazine aus dem DM und dem Bioladen. Für meine Arbeit mit Visionboards nutze ich kostenfreie Kataloge und Zeitschriften, oder ich frage bei Bekannten nach, ob sie alte Magazine haben. Übrigens kaufe ich auch für meine Kinder generell KEINE Zeitschriften (höchstens ein-zweimal im Jahr, z.B. in den Ferien).
  8. Friseur – ich war das letzte Mal vor etwa fünf Jahren beim Friseur. Seitdem lasse ich meine Haare meistens wachsen bzw. zwischendurch mal von meinem Mann oder einer Freundin die Spitzen schneiden. Da ich meine Haare lang trage und auch nicht färbe, sehe ich keine Notwendigkeit dafür, eine Menge Geld beim Friseur auszugeben. Die Haare unserer Kinder schneiden wir übrigens selbst, mein Mann geht etwa ein bis zweimal im Jahr zum Friseur, zwischendurch geht er mit der Schneidemaschine mal drüber. Dadurch sparen wir eine Menge Geld und ich hatte ehrlich gesagt noch die das Gefühl, dass wir dadurch irgendetwas vermissen.
  9. Rasiercreme – früher habe ich zum Beine und Achsel rasieren immer einen Rasierschaum benutzt. Inzwischen nehme ich einfach meine Flüssigseife oder auch normale Seife, schäume mich damit ein und es funktioniert auch so super.
  10. Haarfarbe – seit inzwischen über zehn Jahren färbe ich meine Haare nicht mehr und habe meine natürliche Haarfarbe (inklusive ein paar vereinzelter grauer Strähnen) akzeptiert. Früher wollte ich anders aussehen, inzwischen liebe ich meine natürliche Haarfarbe!

Sicherlich gibt es noch mehr Dinge, für die ich bzw. wir bewußt kein Geld ausgeben und die auch unter die Aspekte der Nachhaltigkeit fallen. Eventuell gibt’s dazu nochmal irgendwann einen extra Blog-Artikel, in dem ich weitere Ideen hierzu vorstelle.

Wofür gebt ihr kein Geld (mehr) aus?

Habt einen tollen Tag!